| 963 |
Gründung der Grafschaft Luxemburg durch Graf Siegfried |
| 1354 |
Luxemburg wird Herzogtum |
| 1364 |
grösste Ausdehnung Luxemburgs mehr als10.000km/2 |
| 1312-1437 |
Heinrich VII, Karl IV, Wenzel und Sigismund, luxemburger Kaiser des Heiligen Römischen Reiches |
| 1443 |
wird Teil der burgundischen Niederlande. Das Herzogtum Luxemburg teilt mit dem heutigen Belgien und den Niederlanden den gleichen politischen Raum |
| 1506 |
Mit Karl V werden das heutige Luxemburg, Belgien und die Niederlande spanisch |
| 1659 |
Durch den Vertrag der Pyrénées verliert Luxemburg die Gebiete um Thionville, Montmédy und Damvillers an Frankreich. |
| 1684 |
Ludwig XIV erobert Luxemburg. Vauban baut die Festung Luxemburg bedeutend aus. |
| 1697 |
Zurück an Spanien |
| 1701-1714 |
Spanischer Erbfolgekrieg |
| 1714 |
Luxemburg fällt an Osterreich. Ein „goldenes Zeitalter“ beginnt. Hiervon zeugen noch heute die Maria Theresia Bauernhöfe |
| 1795 |
Luxemburg wird zum Wälderdpartement der franzöischen Republik |
| 1815 |
Nach der Niederlage Napoleons erhebt der Wiener Kongress Luxemburg zum Grossherzogtum und verleiht ihm das Statut eines eigenen Staates unter der Personalherrschaft des König Grossherzogs der Niederlande (Wilhelm I von Oranien Nassau). Die Staatsgebiete links der Sauer, Our und Mosel fallen an Preussen (Bitburg, Neuerburg, St Vith). Luxemburg wird Mitglied des Deutschen Bundes. |
| 1830 |
Luxemburg bleibt Belgien treu, beteiligt isch an der belgischen Revolution und baut das neue Königreich mit auf. |
| 1839 |
Vertrag von London. Der wallonisch sprechende Teil Luxemburgs darf an Belgien verbleiben (4320km/2). Der östliche Teil bildet das heutige Grossherzogtum Luxemburg (2587 km2). |
| 1841 |
Luxemburg gibt sich seine eigene Verfassung und tritt der deutschen Zollunion bei. |
| 1843 |
Luxemburg hält an seiner, seit dem Mittelalter üblichen, Zweisprachigkeit (französisch / deutsch) fest. |
| 1867 |
Londoner Kongress: Luxemburg wird neutral. Die preussische Garnison verlässt die Festung Luxemburg, welche gelschleift werden muss. Luxemburg wird zur offenen Stadt. |
| 1870 |
Luxemburg wird zum Bistum |
| 1890 |
Mit Grossherzog Adolf von Nassau Weilburg erhält Luxemburg seine eigene Dynastie |
| 1918-1919 |
Luxemburg tritt aus der Zollunion mit Deutschland aus. Allgemeines Wahlrecht für Männer und Frauen. |
| 1921 |
Luxemburg tritt der Wirtschaft-und Währungsunion mit Belgien bei |
| 1940 |
Nazi Deutschland überfällt Luxemburg am 10. Mai. Generalstreik gegen
den Besatzer. Die Bevölkerung bekundet bei der „Personenstandaufnahme“
einheitlich ihre Identität als Luxemburger. 2% der Gesamtbevölkerung
kommen um. 10% wurden zum Wehrdienst oder Arbeitsdienst gezwungen. |
| 1945 |
Nach der Ardennerschlacht ist Luxemburg wieder ein freies Land. |
| 1945-1948 |
Aufgabe der Neutralität, Luxemburg wird Teil der Benelux-Staaten, Betritt zur UNO, dem Brüsseler Pakt und der NATO |
| 1952 |
Beitritt zur Montan Union. Luxemburg wird einer der Arbeitsorte der EU |
| 1984 |
Luxemburgisch wird zur Nationalsprache. Seither gelten in Luxemburg
Französisch, Deutsch und Luxemburgisch als offizielle Sprachen. |
| 1985 |
Luxemburg wird zum Erzbistum erhoben |
| 2000 |
Grossherzog Henri übernimmt das Amt seines Vaters (1964-2000) |
| 2002 |
Luxemburg führt den EURO als Währung ein. |