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"d’stater muséeën": die Stadt und seine Museen Die Vereinigung "D’stater Muséeën"
hat sich die Erhaltung des luxemburgischen Kulturguts sowie die
Verbreitung der nationalen als auch internationalen Kultur zur Aufgabe
gemacht. Es werden dort verschiedene Kulturereignisse organisiert sowie
ein Kulturprogramm, zu dem Vorträge, Führungen, Workshops für Kinder,
die "Nacht der Museen", der "Internationale Tag der Museen" und die "Einladung ins Museum" zählen.
Gründungsmitglieder sind das Kasino Luxemburg – Forum für Zeitgenössische Kunst, das Museum für Moderne Kunst Großherzog Jean (MUDAM), das Museum zur Geschichte der Stadt Luxemburg, das Festungsmuseum, das Nationale Geschichts- und Kunstmuseum, das "Naturmuseum" und die Villa Vauban – Kunstgalerie der Stadt. Die "Museeskaart" ist ein für ein Jahr gültiger Ausweis, mit dem man Dauerausstellungen und vorübergehende Ausstellungen in den Museen und Kunstzentren der o.g. Gruppe besichtigen kann, über den man einen Sondertarif beim Kauf von Ausstellungskatalogen und Einladungen zu Sondervorstellungen im Zusammenhang mit Ausstellungen erhält. LUXEMBURG CASINO LUXEMBOURG - FORUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST Das "Casino Luxembourg - Forum d’art contemporain" ist mit einer Kunsthalle vergleichbar und veranstaltet das ganze Jahr über Ausstellungen zum Thema zeitgenössische Kunst, die die Vielfältigkeit, aber auch die Komplexität der Kunst von heute veranschaulichen sollen. Zu diesem Zweck werden die dreizehn Räume des umgebauten historischen Gebäudes dynamisch genutzt: verschiedene Ausstellungen können so gleichzeitig stattfinden und werden ergänzt durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, das von allgemeinen und thematischen Führungen über Konferenzen und Gespräche, bis hin zu Begegnungen mit zeitgenössischer Musik reicht. Geöffnet von 11 bis 18 Uhr, am Donnerstag von 11 bis 20 Uhr. Dienstags geschlossen. Führungen für Erwachsene auf Anfrage.
LUXEMBURG Das Museum befindet sich in einem Ensemble alter Residenz- und Patrizierhäuser. Auf drei Etagen wird anhand von Originalobjekten, interaktiven Stadtmodellen, eines Panoramas und thematischen Abteilungen ein spannender Überblick zur mehr als 1000-jährigen Geschichte der Hauptstadt des Großherzogtums beboten. Geöffnet dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr.
LUXEMBURG Eine weitgefächerte Auswahl von
Luxemburger Malerei aus dem 18. und 20. Jh. befindet sich in der
Abteilung für bildende Künste dieses Museums. Hier sind unter anderem
postimpressionistische Aquarelle von Sosthène Weis und Gemälde von
Joseph Kutter, Dominique Lang, Eugène Mousset, Jean-Pierre Beckius,
Nico Klopp und Auguste Trémont ausgestellt. Bemerkenswert sind
ebenfalls die Skulpturen von Auguste Trémont und Lucien Wercollier.
Nicht nur antike Skulpturen und Gemälde (darunter eine Darstellung der Barmherzigkeit, die Cranach zugeschrieben wird) gehören zum beständigen Inventar des Museums, sondern auch moderne Kunstsammlungen von grosser Originalität. Das Museum verfügt seit seiner Neueröffnung ebenfalls über Werke aus der Sammlung des großherzoglichen Hofes. Neben den luxemburgischen Künstlern sind Werke von zahlreichen ausländischen Künstlern zu sehen wie zum Beispiel von Alechinsky, Bazaine, Beaudin, Bissière, Borès, Estève, Etienne-Martin, Lansky, Lobo, Lurçat, Maillol, Manessier, Pignon, Poliakoff, Villon, ... . Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr.
LUXEMBURG Der kulturelle Austausch steht im Vordergrund und das Publikum wird in erster Linie für die Aspekte zeitgenössischer und avantgardistischer Kunst sensibilisiert. Derzeit besteht die Sammlung aus ca. 200 Kunstgegenständen von über 100 internationalen Künstlern. Das Museum verfügt ebenfalls über funktionale Räume für die Öffentlichkeit (Empfangsbereich, Café, Verkaufsraum, Auditorium, ...). Geöffnet mittwochs bis freitags von 11 bis 20 Uhr und samstags bis montags von 11 bis 18 Uhr. Dienstags geschlossen.
LUXEMBURG Après avoir servi successivement d’hôpital et de prison des femmes, l’Hospice Saint-Jean dans le faubourg pittoresque du Grund, dont les premières traces remontent à 1308, abrite depuis 1996 le Musée national d’histoire naturelle – ‘natur musée'. S’intégrant parfaitement dans l’architecture peu coutumière de ce bâtiment historique, le ‘natur musée’ est tout d’abord une fenêtre sur les paysages et régions du Grand-Duché. Ici, le visiteur se voit au milieu des forêts luxembourgeoises, suit l’évolution de la nature au cours des saisons, se sent concerné par son environnement. Le musée invite à apprendre davantage sur notre passé et celui de notre planète. Une visite devient ainsi un voyage interactif à travers 15 milliards d’années d’évolution allant de la naissance de l’Univers aux problèmes écologiques actuels. Les expositions permanentes proposées aux visiteurs tournent autour de trois questions principales: qui suis-je ? - Une interrogation sur l’être humain, son unicité, son comportement et son impact sur l’environnement. Or, depuis ses débuts, l’homme détruit son environnement. Confronté à cette réalité, le visteur se verra devant un choix capital: Respecter les lois de la nature ou être à l’origine d’une des plus grandes extinctions de tous les temps. Où est-ce que je me situe ? - Un itinéraire dans les paysages et régions du Grand-Duché: vivre la nature de près, admirer la beauté des paysages luxembourgeois, écouter toute sorte de sons familiers, se sentir concerné par son environnement. D’où est-ce que je viens ? - Un voyage dans le temps pour découvrir l’Univers, la planète Terre et l’évolution des êtres vivants qui la peuplent depuis des millions d’années.
LUXEMBOURG Initialement édifiée comme maison bourgeoise entre 1871 et 1873, suite au démantèlement de la forteresse de Luxembourg, la Villa Vauban tient son nom du réduit construit par l’ingénieur militaire Sébastien Le Prestre de Vauban, qui est conservé en partie dans les sous-sols. Elle est située au milieu du parc municipal et se trouve entourée d’un joli jardin dessiné par le paysagiste français Édouard André. Après avoir abrité, depuis les années 1970, les collections d’art ancien de la Ville de Luxembourg et accueilli un grand nombre d’expositions temporaires sur des sujets artistiques et culturels divers, la Villa Vauban sera transformée en un véritable musée d’art qui ouvrira ses portes au printemps 2010. Dans le cadre d’un projet ambitieux voté par le conseil communal en 2006, l’ancienne demeure privée sera restaurée et agrandie parun corps de bâtiment résolument contemporain qui l’enveloppera sur deux côtés et permettra de quadrupler la surface d’exposition disponible (bureau Diane Heirend - Philippe Schmit, architectes). La collection du musée comprend quelque 300 peintures flamandes, hollandaises, françaises et italiennes datant des 17e 18e et 19e siècles, léguées pour la plupart à la Ville de Luxembourg vers la fin du 19e siècle par des collectionneurs privés. Les plus importants tableaux sont dus à des artistes comme Jan Steen, Gerrit Dou, David Teniers, Antonio Canaletto, Eugène Delacroix et Gustave Courbet. Tout en présentant les collections d’art ancien de la Ville de manière permanente, le nouveau musée proposera un programme d’expositions temporaires d’envergure internationale, qui mettra en valeur ces collections et les rendra attrayantes pour des publics variés. Ouverture prévue en printemps 2010. LUXEMBURG
Die
Umwandlung der "Dräi Eechelen", Reduit des Fort Thüngen, zum Museum
bedingte umfangreiche Freilegungs- und Ausbesserungsarbeiten. Infolge
der im Jahre 1867 auferlegten Schleifung lag dieses ehemalige
Festungswerk teilweise in der Erde verborgen und war lange Zeit von
üppigem Pflanzenwuchs bedeckt. Ausgrabungen, Restaurierungsarbeiten
und Wiederaufbaumaßnahmen sollen nun das ursprüngliche
Erscheinungsbild des Fort und seiner Umgebung wiederherstellen, und
zugleich auch einen zeitgenössischen Museumsraum beherbergen. Das
Museum, inklusive seine unterirdischen Gänge , sind des weiteren Teil
des Vauban-Rundweges.MUSEUM "DRÄI EECHELEN" Die bevorstehende Museographie wird indessen eine attraktive Kombination zwischen Luxemburgs Festungserbe, der Geschichte des Großherzogtums, sowie die Facetten seiner nationalen Identität darstellen.
CLERVAUX
THE FAMILIY OF MAN "Eine Darstellung der Menschheit, ein Plädoyer für die Menschheit". Die Ausstellung "The Family of Man" wird ab dem 27. September 2010 wegen Umbauarbeiten geschlossen sein. Edward Steichen wurde 1879 in Bivange/Luxemburg geboren. Im Alter von zwei Jahren wanderte er mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten aus. 1895 machte er seine ersten Fotoaufnahmen und erkennt die vielen Möglichkeiten der Fotografie. Ab nun beginnt seine Fotografenkarriere, durch die er bald als Starfotograf für Zeitschriften wie "Vanity Fair" und "Vogue" und als Porträtist zahlreicher Persönlichkeiten weltweit bekannt wird. Während des Zweiten Weltkrieges leitete er die fotografische Abteilung der US-Marine und setzte nach Kriegsende seine Karriere als Werbe- und Theaterfotograf fort. Als Direktor der Abteilung für Fotografie des Museums für moderne Kunst von New York (MOMA) verwirktlichte er im Alter von 70 Jahren sein grösstes Projekt, die Ausstellung "The Family of Man". Darstellung der ganzen Menschheit über alle nationalen, religiösen und ideologischen Grenzen hinweg, zeig diese Austellung das Leben von allen Seiten. Die Menschheit wird durch 37 Themen, wie die Geburt, die Familie, die Erziehung, der Krieg und der Tod dargestellt. Von über zwei Millionen Fotos wurden nur 503 endgültig in die Ausstellung aufgenommen. Hierbei handelt es sich um Fotos aus 68 verschiedenen Ländern, die sowohl die Werke von weltbekannten Fotografen als auch von Unbekannten sind. Seit der Premiere im Jahre 1955 in New York übertrifft die Besucherzahl von "The Family of Man" sämtliche Rekorde. Die Ausstellung war in sechs Versionen in 68 Ländern zu besichtigen und zog im ganzen mehr als neun Millionen Besucher an. 1966 beantragt Edward Steichen bei den amerikanischen Verantwortlichen die definitive Einrichtung der "Family of Man" in Luxemburg. "The Family of Man" wurde 2004 von der UNESCO in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Geöffnet vom 1.3 bis 31.12 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Von Ostern bis Mitte September auch montags geöffnet. Im Januar und Februar geschlossen. Geführte Besichtigungen auf Anfrage. Katalog, Videokassette und Buch über die Ausstellung sind in der angeschlossenen Buchhandlung erhältlich.
Weitere Informationen über die Museen
LUXEMBURG Die Kunstgalerie "Am Tunnel"
der Staatsbank- und Sparkasse (BCEE) bietet den Rahmen für die
Kollektion zeitgenössischer Kunst der Bank und umfasst Werke von 100
in Luxemburg schaffenden Künstlern. Eine Dauerausstellung mit
Fotografien von Edward Steichen sowie zahlreiche Wanderausstellungen
international anerkannter Künstler und Fotografen ergänzen den
einmaligen Charakter dieser Kunstgalerie, welche sich 15 Meter unter
der Erdoberfläche befindet.
Geöffnet an Werktagen von 9 bis 17.30 Uhr, am Sonntag von 14 bis 18 Uhr mit einer geführten Besichtigung um 15.00 Uhr. Eintritt frei. 16 rue Zithe, L-2763 Luxembourg, Tel. +352 4015-2450, Fax +352 40 46 39. DUDELANGE Die erste Etage der ehemaligen Villa des Direktors des Arbed beherbergt die Galerie "Nei Liicht" mit einem repräsentativen Überblick über die zeitgenössische plastische Photographie. Hier werden während des ganzen Jahres Ausstellungen luxemburgischer und ausländischer Künstler präsentiert. 25 rue Dominique Lang, L-3505 Dudelange, Tel. +352 51 61 21-238. Die Galerie "Dominique Lang" ist in einem Teil der ehemaligen Räumlichkeiten des Hauptbahnhofs von Dudelange angesiedelt. Hier kann man die Kunstwerke, Gemälde, Skulpturen und Anlagen luxemburgischer und ausländischer Künstler bewundern. Gare Dudelange, L-3401 Dudelange, Tel. +352 51 21 31. Die beiden Kunstgalerien sind von dienstags bis sonntags von 15 bis 19 Uhr geöffnet. Freier Eintritt. Internet: www.galeries-dudelange.lu. ESCH-SUR-ALZETTE Die Kunstgalerie des Stadttheaters von Esch-sur-Alzette veranstaltet regelmässig Ausstellungen mit in- und ausländischen Malern und Bildhauern. Veranstaltungen die die Grossregion betreffen sowie Wettbewerbe haben hier ihren Platz ("Quinquennales de l'Art Contemporain", "Biennales Internationales d'Esch", "Expositions-concours Limes"). Die Galerie "Dada-cave" des Stadttheaters von Esch-sur-Alzette veranstaltet ebenfalls Ausstellungen. 11 rue Pasteur, L-4276 Esch-sur-Alzette, Tel. +352 54 09 16, Fax +352 54 28 96. |